
Learning4Resilience - Aufbau lokaler Lernzentren zur Katastrophenschutzbildung
Stakeholder Meeting in Berlin
Ein Austausch zwischen den Projektpartnern und deutschen Stakeholdern am 16. März 2026 brachte neue Perspektiven auf die Herausforderungen der Zielgruppen und zeigte Wege auf, wie diesen begegnet werden kann. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Hindernisse den Zugang zu Katastrophenschutztrainings für die Zielgruppen erschweren, sei es durch physische, sprachliche oder strukturelle Barrieren oder unerfüllte Bedürfnisse wie fehlende niedrigschwellige Angebote. Gleichzeitig wurde diskutiert, wie Lernmaterialien gestaltet sein müssen, um wirksam zu sein – etwa durch einfache Sprache, barrierefreie Formate oder praxisnahe Inhalte – und welche bereits vorhandenen Materialien oder Tools sich bewährt haben.
Ein weiterer Fokus lag darauf, welche pädagogischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit diese Gruppen sinnvoll an Resilienztrainings teilnehmen können, etwa durch angepasste Didaktik, flexible Logistik oder klare Lernziele. Schließlich ging es um die wichtigsten Kompetenzen, die Trainer_innen benötigen, um diese Zielgruppen effektiv zu erreichen – von fachlicher Expertise wie Erste Hilfe über digitale Tools bis hin zu interkultureller Sensibilität und zielgruppenspezifischen Soft Skills. Die Diskussionen lieferten wertvolle Impulse, um maßgeschneiderte, inklusive Lösungen für eine wirksame Katastrophenvorsorge zu entwickeln.
Transnationales Projekttreffen in Berlin
Bei unserem ersten transnationalen Projekttreffen in Berlin am 16. und 17. März 2026 stand die Umsetzung von Plänen in konkrete Maßnahmen im Mittelpunkt: In intensiven Diskussionen zu Katastrophenvorsorge und Resilienztraining wurden Einblicke in Forschung und Recherche gegeben, Lücken identifiziert und Umfragen für Stakeholder und Zielgruppen finalisiert. Gleichzeitig tauschten sich die Partner über Konzepte für innovative Lernräume aus und besprachen die Grundlagen für die Ausbildung von Resilienztrainer_innen. Am Ende der beiden Tage verfügte das Team nicht nur über einen klaren Fahrplan für die nächsten Monate, sondern auch über ein gestärktes Gefühl von Zusammenarbeit und gemeinsamer Zielsetzung.